Regulatorische Erschwernisse

Sind Sie als Präsident des Verbands der Österreichischen Arzneimittelvollgroßhändler (Phago) mit dem Jahr 2018 zufrieden? Was waren die größten Herausforderungen?

2018 war für den österreichischen Arzneimittelvollgroßhandel das Jahr der Herausforderungen. Die ständigen Lieferengpässe in diesem Jahr fordern uns gewaltig, weil diese Mängel- Verwaltung sehr aufwändig ist. Die PHAGO-Betriebe müssen jede Anfrage individuell bearbeiten. Insgesamt blicken wir auf ein weiteres Jahr mit negativer Deckungsbeitragsentwicklung für den Großhandel zurück und dies in einer Zeit mit weiteren regulatorischen Erschwernissen.

Welche Ziele haben Sie sich für 2019 gesetzt?

Für eine funktionierende Arzneimittelversorgung braucht es den Arzneimittelvollgroßhandel.
Zur Umsetzung unseres gesetzlichen Versorgungsauftrages wollen wir heuer verstärkt mit den unterschiedlichen Stakeholdern in der Wertschöpfungskette zusammen arbeiten.
Darüber hinaus haben sich die PHAGO-Betriebe zum gemeinsamen Ziel gesetzt, den Start und die Anfangsphase der Serialisierung möglichst friktionsfrei zu gestalten.


Sehen Sie als wichtiger Apothekenpartner die aktuellen Veränderungen im Gesundheitswesen positiv?

Als Arzneimittelvollgroßhandel haben wir hier mehr Beobachter-Status. Tatsache ist, dass mit der Reorganisation der Sozialversicherung große Veränderungen geschehen. Wenn diese Reform Einsparungen zum Wohle der Patienten bringt, dann war es der richtige Schritt.


Dr. Andreas Windischbauer, Präsident des Verbands der Österr. Arzneimittelvollgroßhändler (Phago)

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