Pharmahandel pocht auf bessere Bedingungen

"In Österreich werden immer mehr vor allem sehr teure Arzneimittel unter Umgehung des Großhandels direkt an die Apotheken geliefert. Diese Arzneimittel sind dann für den Patienten nicht wie gewohnt spätestens am nächsten Tag in der Apotheke verfügbar. Eine Therapieunterbrechung von auch nur einem Tag hat bei diesen hochwirksamen Produkten fatale Folgen für den Patienten”, sagt ­Monika Vögele, Generalsekretärin des Großhandelsverbands Phago.

Sie wünscht sich eine Novellierung des Arzneimittelgesetzes nach deutschem Vorbild. In Deutschland gebe es schon seit 2009 eine Belieferungspflicht der pharmazeutischen Industrie an den vollversorgenden Arzneimittel-Großhändler.

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